Raumklima

Gutes Lernen und Lehren setzt ein angenehmes Raumklima voraus. Darum sind in den Räumlichkeiten des BZU gewisse Belüftungsrichtlinien zu beachten, die hier näher erläutert werden.

Richtlinien für ein gutes Raumklima

  • Fenster und Lüftung

    In den neuen Räumen des Hauptgebäudes bleiben die Fenster grundsätzlich geschlossen. Die eingebaute Lüftung bringt bodennah frische Quellluft in die Räume und führt die verbrauchte Luft unter der Decke wieder ab.
    Die Fenster dürfen nicht im Kippmodus geöffnet oder mit einem Spalt offen stehen bleiben. Dadurch wird die Lüftung des Gesamtgebäudes massiv beeinträchtigt.
    Bei hoher Belastung (z. B. zwei Stunden Prüfung mit 28 Personen im Raum) muss in den Pausen kurz über die Fenster gelüftet werden (Stosslüften), um das CO2 abzuführen. Danach werden die Fenster wieder geschlossen.

  • Rollläden

    Die Rollläden werden automatisch gesteuert, können in den Räumen aber übersteuert werden. Direkte Sonneneinstrahlung in die Räume muss aber unbedingt vermieden werden.

  • Extremtemperaturen

    Bei hohen Aussentempersturen im Sommer dürfen die Fenster nicht offen stehen, da sonst das Lüftungssystem nicht funktioniert. Die Wärme darf nicht in die Räume gelangen. Bereits kurzes Lüften in den Pausen erhöht die Zimmertemperatur. Die frische Zuluft kann im Hochsommer über den Erdsondenkreislauf indirekt gekühlt werden, Klimaanlagen gibt es nicht. Im Winter führen offen stehende Fenster zu grossen Energieverlusten. Die frische Zuluft wird über einen Wärmetauscher durch die Abluft vorgewärmt.

  • Befeuchtung

    Nur im Musikbereich und in der Mediothek wird die Luft im Winter befeuchtet. In den restlichen Räumen (wie z. B. Aula) wird die Luft nicht befeuchtet, aber gut filtriert.

  • Spezialräume
    • Aula: Die Lüftung in der Aula ist auf die grosse Personenzahl ausgelegt.
    • Sport- und Mehrzweckhallen: Die Lüftung in den Hallen ist auf den Klassensportbetrieb ausgelegt. Bei grösseren Veranstaltungen müssen die Dachfenster geöffnet werden.
    • Erschliessungsräume: Fünf möblierte Foyers mit Aufenthaltsqualität werden gut belüftet.
    • Treppenhäuser und Gänge: Allgemeine Erschliessungsbereiche werden nicht belüftet. Es können aber Fenster und Dachluken geöffnet werden.
    • Räume im Altbaubereich: Altbauräume besitzen keine Lüftung (im D-Sektor). In diesen Räumen kann nur über die Fenster gelüftet werden. Dabei sind immer zwei Fenster zu öffnen, die einen grossen Abstand zueinander aufweisen (Zirkulationslüftung).

Belüftung

Legende:

  • hellblau: Klassen- & Arbeitsräume im Altbaubereich ohne Lüftungsinstallationen. Manuelle Lüftung über die Fenster erforderlich.
  • grau: Im Musikbereich und der Mediothek wird die Luft befeuchtet.
2. Obergeschoss
1. Obergeschoss
Erdgeschoss
Unterschoss